Die ambulante medizinische Versorgung 2017
Rund 21.900 Ärzte und Psychotherapeuten sind in Baden-Württemberg für die ambulante vertragsärztliche Versorgung der Bürger tätig. Der Bericht „Die ambulante medizinische Versorgung 2017“ informiert über Projekte, Förderprogramme und aktuelle Trends rund um die Tätigkeit der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten und ihrer Organisation der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg.
Innovative Gesundheitsthemen der KVBW
Die KVBW treibt innovative Gesundheitsthemen – wie beispielsweise die Digitalisierung – voran. Ab Frühjahr 2018 wird es in Baden-Württemberg deshalb eine neue Form der Arztpraxis geben: DocDirekt ermöglicht Patienten bei akuten Erkrankungen eine telemedizinische Beratung. Zunächst nur im Landkreis Tuttlingen und der Stadt Stuttgart, aber nach einem erfolgreichen Testlauf auch im ganzen Ländle. Der Bericht informiert über dieses Projekt ebenso wie über den Trend, in kooperativen Praxisstrukturen tätig zu sein. Waren es im Jahr 2012 noch 1.062 Praxen, die angestellte Ärzte beschäftigten, so sind es im Jahr 2017 bereits 1.782 Praxen. „Diese Strukturen mit einem Mix aus selbstständigen und angestellten Ärzten erweisen sich als zukunftsfähig. Wir unterstützen deshalb auch die Anstellung von Ärzten in strukturschwachen Regionen mit unserem Förderprogramm ZuZ“, kommentiert Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVBW.
Aktuelle Daten und Trends in der ambulanten Versorgung
Wie viele Einwohner pro Arzt gibt es in den Städten und Gemeinden? Welches Durchschnittsalter haben die Ärzte in meinem Landkreis? Diesen differenzierten Blick auf die Versorgungssituation in den Landkreisen und Kommunen gewährt der zweite Teil der Broschüre: Daten & Fakten.
Als Anlage erscheint der Qualitätsbericht 2016. Er zeigt eindrucksvoll, wie umfassend die Qualitätssicherung im vertragsärztlichen Bereich ist: Rund 80 Prozent aller Leistungen, die in einer Arztpraxis erbracht werden, sind qualitätsgesichert. Der Patient kann sich darauf verlassen, dass die Qualität der Leistungen geprüft wird.
Erstmals erscheint der Bericht auszugsweise als ePaper. Die digitale Version sowie die PDF-Datei der Publikation „Die ambulante medizinische Versorgung 2017“ mit der Anlage „Qualitätsbericht 2016“ stehen zum Download zur Verfügung.