Rund um die Uhr

Für die Versorgung der Patienten leistet der Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte einen unverzichtbaren Beitrag.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. Johannes Fechner, wies zum „Tag des Bereitschaftsdienstes“ am Mittwoch auf den hohen Einsatz der ambulant tätigen Ärzte hin. „Wir haben eine flächendeckende Versorgung an den Wochenenden und Feiertagen sowie in den Abend- und Nachstunden, den die niedergelassenen Ärzte gewährleisten. Egal, wann ein Patient einen Arzt benötigt, es ist immer ein Dienst organisiert.“ Baden-Württemberg habe dazu eine bundesweit vorbildliche Struktur. „Wir haben den Dienst über zentrale Notfallpraxen an Krankenhäusern organisiert und arbeiten daher eng mit den Kollegen in den Kliniken zusammen. Damit haben die Patienten feste Anlaufstellen und sind sofort an der richtigen Stelle, wenn sie stationär aufgenommen werden müssten. Derzeit gibt es in Baden-Württemberg 121 Notfallpraxen, davon 25 kinderärztliche Notfallpraxen, drei augenärztliche und HNO-ärztliche Praxen.“ Daneben seien weitere Ärzte tätig, um medizinisch notwendige Hausbesuche vorzunehmen. „Pro Jahr sind es damit über eine Million Patienten.“

116117 oder App: Zwei Wege zum Notdienst

Zu erreichen sei der ärztliche Bereitschaftsdienst über die bundesweit einheitliche,  kostenfreie Rufnummer 116117. „Hier arbeiten wir mit den Rettungsleitstellen zusammen, die sowohl die 116117 als auch die 112 entgegennehmen. Wir erreichen dadurch eine optimale Koordination der Einsätze. Das spart Kosten und hilft der Versorgung der Patienten.“ Fechner abschließend: „Darüber hinaus ist die KVBW die einzige KV, die für den Bereitschaftsdienst eine App zur Verfügung stellt. Die App kann kostenfrei über den Google-Play-Store und den Apple-IOS-Store heruntergeladen werden.“